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Pianoforte

Johannes Brahms Die schöne Magelone

johannes brahms die schone magelone
15 Romanzen op. 33

Teldec Das alte Werk

Erscheinungsdatum Juni 2000
Spieldauer 75' 44''

Komponist: Johannes Brahms (1833 - 1897)
Dichter: Johann Ludwig Tieck (1773 - 1853)
Die wundersame Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence

(gekürzte Fassung, eingerichtet von Senta Berger)

 
Christoph Prégardien, Tenor
Andreas Staier, Hammerflügel
 (Johann Baptist Streicher, Wien 1847; Sammlung Edwin Beunk)
Senta Berger, Erzählerin ( deutsche Fassung )

Aufnahme: DeutschlandRadio Köln, Februar 2000/
Teldec Studio, Berlin, April 2000

Katalognummer: 8573 - 80915 - 2, 1 CD

Inhalt

01. In der Provence *
02. Nr.1 Keinen hat es noch gereut
03. Der Jüngling hörte dem Gesang zu *
04. Nr. 2 Traun! Bogen und Pfeil
05. Peter kam nach vielen Tagesreisen *
06. Nr. 3 Sind es Schmerzen, sind es Freuden
07. In derselben Nacht *
08. Nr. 4 Liebe kam aus fernen Landen
09. Dieses Lied rührte Magelone *
10. Nr. 5 So willst du des Armen
11. Am nächsten Morgen erwartete Graf Peter *
12. Nr. 6 Wie soll ich die Freude
13. Am nächsten Morgen war bald die Stunde *
14. Nr. 7 War es Dir, dem diese Lippen bebten
15. Peter hatte seine Geliebte *
16. Nr. 8 Wir müssen uns trennen
17. Nun war die Nacht gekommen *
18. Nr. 9 Ruhe, Süssliebchen, im Schatten
19. Peter sah hoch *
20. Nr. 10 So tönet denn, schäumende Wellen
21. Magelone erwachte *
22. Nr. 11 Wie schnell verschwindet so Licht als Glanz 
23. Peter erholte sich *
24. Nr. 12 Muss es eine Trennung geben
25. Magelone war nach einer Wanderung *
26. Nr. 13 Geliebter, wo zaudert dein irrender Fuss
27. Peter erschrak im Herzen *
28. Nr. 14 Wie froh und frisch mein Sinn sich hebt
29. Um diese Zeit *
30. Nr. 15 Treue Liebe dauert lange

* Text


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Frankfurter Allgemeine Zeitung

08/2000 Jürgen Kesting

Geliebter, warum hast du mich nicht geweckt?

Unter den Lied-Interpreten der Ära nach Fischer-Dieskau zeigt Christoph Prégardien wohl die grösste Eigenständigkeit und das interessanteste vokale Profil. Er ist ein fast vibratolos singender Tenor mit feinem Timbre, silbrigen hohen Tönen (...) und einer ungewöhnlich reichen Mittellage mit fast baritonalem Körper. Charakterisieren lässt er sich, wie seine eindringlichen Aufnahmen von Schumanns "Dichterliebe" oder von Schuberts "Winterreise" gezeigt haben, als elegischer, spiritueller Gesangslyriker, der überwiegend die Mittel des musikalischen Espressivo und nicht die des vokalen Agierens einsetzt. (...)

Nur wenn man die ungeraden Tracks der CD, die den gesprochenen Text enthalten, überspringt, zeigt sich, dass Prégardien und sein exzellenter Klavier-Partner Andreas Staier die Stimmungen und Kontraste des romantischen Ausdrucks mit subtilen vokalen Färbungen und reicher klavieristischer Koloristik entfalten. Dazu gehören seitens des Sängers die feinen Unterschiede des Tons in den Rollen-Liedern, die nicht von dem Ritter gesungen werden. (...)

Sängerisch am besten gelungen sind die lyrischen Lieder wie das schwebend-zart gesungene "Ruhe, Süssliebchen" und "Geliebter, wo zaudert dein irrender Fuss", suggestiv gestützt von den weichen, gedeckten Farben des wunderbar reich klingenden Hammerflügels, dem Staier geradezu orchestralen Klangreichtum entlockt. (...)