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Als
einer der herausragenden lyrischen Tenöre unserer Zeit arbeitet Christoph
Prégardien mit Dirigenten wie Barenboim, Chailly, Gardiner, Harnoncourt,
Herreweghe, Luisi, Metzmacher, Nagano, Sawallisch, Thielemann u. a. zusammen. Zu
seinem Repertoire gehören neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock,
Klassik und Romantik auch Werke des 17. (Monteverdi, Purcell, Schütz) und 20.
Jahrhunderts (Britten, Killmayer, Rihm, Strawinsky).
Ganz besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger, wobei ihn eine
langjährige Zusammenarbeit mit seinen bevorzugten Klavierpartnern Michael Gees
und Andreas Staier verbindet. Regelmäßige Einladungen zu Liederabenden nach
Paris, London, Brüssel, Berlin, Köln, Amsterdam, Salzburg, Zürich, Wien,
Barcelona und Genf und zu Konzertreisen durch Italien, Japan und Nordamerika
belegen das internationale Renommee des Tenors. Auch bei den großen Orchestern
ist Christoph Prégardien häufig zu Gast, er trat u. a. mit den Berliner und
Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem
Concertgebouworkest Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem
Gewandhausorchester Leipzig, dem Philharmonia Orchestra London, der Philharmonie
de Radio France, dem Montréal, Boston, St. Louis und dem San Francisco Symphony
Orchestra auf.
Auf dem Gebiet der Oper hat Christoph Prégardien Fachrollen wie Tamino („Die
Zauberflöte“), Almaviva („Der Barbier von Sevilla“), Fenton („Falstaff“), Don
Ottavio („Don Giovanni“) und Monteverdis Ulisse („Il ritorno d’Ulisse in
patria“) an großen europäischen Häusern gesungen. Die Produktion der Mozart-Oper
„La Clemenza di Tito“ der Opéra National de Paris mit Christoph Prégardien in
der Titelrolle und unter der Leitung von Sylvain Cambreling (2005/06) erschien
als DVD bei Opus Arte.
Christoph Prégardien begann seine musikalische Laufbahn als Domsingknabe in
seiner Geburtsstadt Limburg. Später studierte er Gesang bei Martin Gründler und
Karlheinz Jarius in Frankfurt, Carla Castellani in Milano und Alois Treml in
Stuttgart sowie Liedgesang bei Hartmut Höll an der Frankfurter Musikhochschule.
Einen wichtigen Teil seines Repertoires hat der Sänger auf Tonträgern der großen
Labels BMG, EMI, DG, Philips, Sony, Erato und Teldec dokumentiert. Seine
Diskographie umfasst mittlerweile mehr als 130 Produktionen, für die er mit
zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurde.
Christoph Prégardiens Aufnahmen des deutschen romantischen Liedes - von Publikum
und Fachpresse umjubelt - ernteten beispielsweise den Orphée d’Or der Académie
du Disque Lyrique – Prix Georg Solti, den Preis der deutschen
Schallplattenkritik, den Edison Award, den Cannes Classical Award und den
Diapason d’Or.
Eine neue langfristige Zusammenarbeit verbindet Christoph Prégardien mit dem
niederländischen Label Challenge Classics: als erste Produktion erschien 2008
Schuberts „Die schöne Müllerin“ mit Michael Gees, der im gleichen Jahr eine
Aufnahme von Schuberts „Schwanengesang“ mit Andreas Staier folgte. „Die schöne
Müllerin“ wurde während der MIDEM, der größten Musikmesse der Welt, mit dem
MIDEM ,Record of the Year’ Award 2009 ausgezeichnet, zusätzlich erhielt das Duo
Christoph Prégardien/Michael Gees den MIDEM ,Vocal Recitals’ Award 2009. Bereits
im letzten Jahr wurde die Aufnahme mit hervorragenden nationalen und
internationalen Rezensionen überhäuft (u.a. Grammophone, Editor‘s Choice & „Best
of 2008“). Im Januar 2009 erschien ein Live-Mitschnitt als DVD beim Label
EuroArts. Seit kurzem ist bei Challenge seine neue CD ”Between Life and Death”
mit Michael Gees (Lieder von Schubert, Mahler, Wolf, Loewe u.a.) erhältlich und
im September 2010 wird seine Aufnhame des ”Italienische Liederbuchs” von Hugo
Wolf mit Julia Kleiter und Hilko Dumno veröffentlicht.
Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph
Prégardiens ist die intensive und vielfältige pädagogische Arbeit. Von 2000 bis
2005 leitete er eine Klasse an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, seit
2004 ist er Professor an der Musikhochschule Köln. In einer neuartigen
Kombination aus DVD und Buch in der Reihe „Schott Master Class“ stellt er
erstmals Fragen der Gesangstechnik und Interpretation in Wort, Bild und Ton vor. |
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